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Schwalbe Big AppleDer Fahrradreifen Big Apple von Schwalbe ist das Konzept für eine Fahrradfederung ohne großen und wartungsbedürftigen technischen Aufwand. |
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Und zwar fast so gut wie ein voll gefedertes Fahrrad, wie jetzt die Deutsche Sporthochschule Köln in einer Studie feststellte. Zum Vergleich: Der Big Apple mindert die Stöße auf die Wirbelsäule um 25 Prozent, während eine Federung des Hinterbaus am Fahrrad 33 Prozent der Stöße abfängt. Dazu gehört auch, dass die "Reifenfederung" sehr sensibel anspricht. Auf einer Kopfsteinpflasterstrecke reduzierte der Big Apple die Vibrationen am Lenker um ca. 36%, währen zwei parallel getestete Trekking-Federgabeln fast gar nicht reagierten. Auch für einen Gewinn an Pannensicherheit sorgt das immense Volumen: Vor dem gefürchteten Durchschlagen des Reifens auf die Felge ist der Big Apple besser geschützt als schmalere Reifen. Selbst gegen Durchstiche haben die breiten Reifen ein gutes Rezept: Der Ballonreifen umschließt spitze Gegenstände und "spuckt" sie nach dem Überrollen wieder aus. Zusätzlichen Schutz bietet ein Kevlar-Gürtel unter der Lauffläche. Erstaunlich ist, dass breite Reifen leichter rollen. Denn eine breitere Decke hat in Fahrtrichtung eine kürzere Auflagefläche.
Damit federt der Reifen weniger ein und die Abflachung fällt geringer aus. Ergebnis:
Der Reifen verformt sich weniger, bleibt "runder" und rollt leichter ab. Bei einem Luftdruck von
zwei Bar ist der Rollwiderstand etwa 30 Prozent geringer als bei der üblichen 37-Millimeter-Bereifung. Der Einsatz der Big Apple Reifen erfordert breite Gabelweiten und Hinterbaustreben. Daher ist die Nachrüstung bei dafür nicht vorgesehenen Fahrrädern sehr oft nicht möglich. |
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26.10.2009 © Rolf Reus, Fahrradladen Berens und Reus GmbH, 55116 Mainz