Fahrradschlösser und Fahrradversicherung
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Bundesweit wurden im Jahre 2009 über 345 000 Fahrräder gestohlen, in Rheinland-Pfalz waren es 8 566 erfaßte Fälle.
Im Bereich Mainz / Bad Kreuznach / Worms wurden 1923 Fälle gemeldet. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich wesentlich höher und die Aufklärungsquote ist gering:
Sie betrug in diesem Bereich gerade 10,3%. (Quelle: www.bka.de u. www.polizei.rlp.de)
Einen hundertprozentigen Diebstahlschutz gibt es nicht. Aber Diebe gehen oft den einfachen und schnellen Weg.
Den besten Schutz bieten deshalb hochwertige Bügelschlösser und Panzerkabelschlösser, die einem Aufbruchversuch lange widerstehen.
Außerdem gilt es Zubehörteile, wie z.B. Laufräder oder wertvolle Sättel, zusätzlich zu sichern. Wird das Fahrrad doch gestohlen, gibt es durch eine gute Diebstahlversicherung schnellen und
gleichwertigen Ersatz. Die Fahrradcodierung hat einen abschreckenden Effekt und kann zum Auffinden eines gestohlenen Fahrrades nützlich sein
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Fahrradschlösser:
Es gibt eine Vielzahl von verschiedenartigen Fahrradschlössern. Rahmenschlösser sind, auch wenn sie stabil gefertigt sind, nur als zusätzlicher Schutz zu
empfehlen, weil man das Fahrrad leicht wegtragen kann. Einfache Kabelschlösser oder die wegen ihrer Länge beliebten Spiralkabelschlösser sind
sehr schnell zu durchschneiden. Es gibt aber gute Fahrradschlösser die einem Aufbruchversuch lange widerstehen:
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Bügelschlösser: Bei einem guten Bügelschloss besteht der dicke
U-förmige Bügel aus widerstandsfähigem und hochwertigem Stahl, damit er mit Bolzenschneidern nicht zu durchtrennen ist. Zum Schutz gegen Aufhebeln ist der Schlosskörper fest ummantelt.
Der Spezial-Schließzylinder widersteht auch einem Lock-Picking sehr lange. Ein Bügelschloss ist kompakt und läßt sich leicht transportieren.
Als eines der sichersten Schlösser gilt das Abus Granit X-Plus. Es ist mit dem VdS-Zertikat (Verband der Schadensversicherer e.V.) ausgezeichnet
und einige Fahrradversicherer gewähren bei Nutzung dieses Schlosses einen Rabatt.
Bügelschloss Abus Granit X-Plus
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Panzerkabelschlösser: Ein Panzerkabelschloss besteht im Kern aus einem dicken
Stahlseil, das zum Schutz vor Sägen und Bolzenschneidern mit einer flexiblen Stahlummantelung versehen ist. Die Aufbruchsicherheit ist geringer als
bei einem Bügelschloss. Die Biegsamkeit und größere Länge bieten aber mehr Spielraum beim Anschliessen des Fahrrades.
Das Abus Steel-O-Flex Ivy hat eine Länge von 120 cm und die neue langlebige und hochflexible Kunstfaserummantelung
schützt das Fahrrad vor Lackschäden und sorgt für eine hohe Langlebigkeit des Schutzüberzugs
Abus Steel-O-Flex Raydo ist ein Panzerkabelschloss mit frei programmierbarer Zahlenkombination und beleuchtetem Zahlenfeld.
Panzerkabelschlösser
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Falt-Bügelschloss: Eine Brücke zwischen Bügelschloss und Panzerkabelschloss schlägt das neue Faltschloss Abus Bordo.
Auseinandergefaltet hat es eine flexible Länge von 75, 90 oder 120 cm, zusammengeklappt passt es in die kleine mitgelieferte Tasche.
Diese kann leicht mit Klettbändern oder den Flaschenhalterschrauben am Fahrradrahmen befestigt werden. Stiftung Warentest: Gut 1,9 (7/2007).
Neu ist die extrastarke Version Bordo Granit X-plus mit ABUS X-Plus Zylinder und 5,5 Millimeter starken Streben.
Falt-Bügelschloss Abus Bordo
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Zusatzschlösser: Das Fahrrad ist mit einem guten Schloss grundsätzlich gesichert, aber wie kann ich den Diebstahl von teuren
Fahrradkomponenten verhindern?
Mit einem Schlaufenkabel wie das Abus Cobra lassen sich in Verbindung mit einem Bügelschloss Zubehörteile vor einem schnellen Zugriff sichern. Einfach das
Schlaufenkabel durch Laufräder, Sattel, Packtaschen usw. führen und die Schlaufen im Bügelschloss einhängen:
Schlaufenkabel Abus Cobra
Laufräder, Sattelstütze und damit der Sattel lassen sich durch das Pitlock-System wirkungsvoll schützen. Die vorhandenen Befestigungsachsen oder
Schrauben, wie Schnellspanner oder Achsmuttern werden durch speziell codierte und abgesicherte Verschraubungen ersetzt, die sich nur mit dem entsprechenden Code-Schlüssel
öffnen lassen:
Pitlock Sicherung
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Fahrradversicherung:
Die günstigste Möglichkeit ein Fahrrad gegen Diebstahl zu versichern ist eine Hausratversicherung.
Hat man eine bestehende Hausratversicherung oder hat man vor eine abzuschliessen,
kann man gegen einen extra Beitrag Fahrräder gegen Diebstahl versichern. Die Höhe des Beitags ist abhängig
von der Gesamtversicherungssumme des Hausrates und vom Wert des Fahrrades.
Hat man keine Hausratversicherung oder ist das zu versichernde Fahrrad sehr teuer, dann ist eine reine Fahrradversicherung sinnvoll:
Die ENRA bietet eine sehr günstige, weltweite Diebstahlversicherung ohne Zeitwertabzug an. Angeboten wird auch ein Reparaturschutz mit Kostenübernahme bei Reparaturen aller Art.
Dieser kann mit der Diebstahlversicherung kombiniert werden.
Mit der neuen E-BIKE Versicherung von ENRA können Sie ihr E-Bike gegen Diebstahl, Vandalismus, Totalschäden, Akku-Defekt und Pannenschäden, inklusive Rücktransport zum Ausgangspunkt ihrer Rad-Tour, versichern.
Fahrradversicherung u. E-BIKE Versicherung ENRA
Fahrradcodierung:
Bei der Fahrradcodierung wird in den Fahrradrahmen ein eindeutiger Code eingeprägt, der verschlüsselt den Ort, die Straße, Hausnummer und Initialen des Fahrradbesitzers enthält.
Mit dieser Codenummer ist beim Auffinden eines gestohlenen Fahrrades der Besitzer eindeutig zu ermitteln. Ein mit diesem Code gestohlenes Fahrrad ist nicht so leicht
abzusetzen und damit wirkt die Fahrradcodierung abschreckend auf Fahrraddiebe.
In Mainz wird die Fahrradcodierung durch den ADFC Mainz durchgeführt:
ADFC Mainz: Fahrradcodierung
So sichern Sie Ihr Fahrrad richtig:
Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an einen festen Gegenstand wie Fahrradständer, Zaun, Verkehrsschild usw. an, damit man es nicht weggetragen kann. Verwenden Sie dazu Ihr bestes Schloss, möglichst ein Bügelschloss oder Panzerkabelschloss.
Bei genügend Spielraum können Sie neben dem Fahrradrahmen auch noch das Vorder- oder Hinterrad mit anschließen.
Bilder: © ABUS
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